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Fragen und Antworten zur Reifenversicherung

Was versichert der Reifen Rundum Schutz?

Marken-Neureifen, die auf der Website www.reifendirekt.de gekauft und in der Rechnung bezeichnet sind

  • Voraussetzung ist der Kauf von mindestens 2 Reifen
  •  in Deutschland zugelassene Reifen für Pkw bis maximal 3,5 t

Ausgeschlossen sind gewerbliche Verbraucher (z.B. Reifenhändler) auf dem Reifenmarkt.
 

Wie kann ich den Reifen Rundum-Schutz erwerben?

Im direkten Anschluss an die Reifenauswahl wird Ihnen im Warenkorb der Abschluss einer Reifenversicherung automatisch angeboten. Indem Sie die Kenntnisnahme der Kaufbestimmungen bestätigen, wird die Versicherung aktiviert.
 

Kann ich auch nachträglich die Reifenversicherung abschließen?

Ein nachträglicher Abschluss ist ausgeschlossen. Sie können nur direkt beim Reifenkauf die Versicherung abschließen.
 

Was kostet der Reifen Rundum Schutz und wie lange ist er gültig?

Die Versicherungsprämie pro Reifen beträgt EUR 3.90 für ein Jahr und EUR 7.50 für 2 Jahre.
 

Wann beginnt der Reifen- Rundum-Schutz?

Die Reifenversicherung tritt zwei (2) Tage nach dem Versanddatum der Reifen ab Lager in Kraft; dies gilt unter dem Vorbehalt der tatsächlichen Zahlung des Versicherungsbeitrags.
 

Gilt der Reifen Rundum Schutz auch bei Schäden im Ausland?

Innerhalb Europas sind alle Schäden innerhalb der vereinbarten Deckung versichert.
 

Welche Reifenschäden sind versichert?

Versicherungsschutz besteht bei Reifenpannen, Platzen und Vandalismus. Unter Reifenpanne werden folgende Ereignisse verstanden: Fahren über/gegen einen Gegenstand (inkl. Bordstein) und Einfahren eines spitzen oder stumpfen Gegenstandes.
 

Wie schnell bekomme ich meinen Ersatzreifen geliefert?

Direkt nach Ihrer Meldung eines versicherten Schadens wird ein Ersatzreifen bestellt und versendet. Die Lieferzeit beträgt zwischen 1-2 Tagen.
 

Wohin bekomme ich meinen Reifen geliefert? Kann ich den Reifen auch nach Hause geliefert bekommen?

Sie können entscheiden an welche Adresse der Reifen geliefert werden soll. Wir beraten Sie gerne und nennen Ihnen einen Montagepartner in Ihrer Nähe.
 

Läuft die Versicherung auch nach einem Schadensfall weiter?

Auch nach einem Schaden besteht Ihr Versicherungsschutz  bis zum vereinbarten Vertragsende weiter.
 

Wer sind meine Ansprechpartner bei Fragen zu meiner Schadensregulierung?

In diesem Fall hilft Ihnen unsere Schadens-Service Center unter der Tel. Nr.: +800 85 588 58
 

Was bekomme ich von der Versicherung erstattet?

Falls eine Reparatur nicht möglich ist, erhalten Sie den gleichen oder falls nicht mehr lieferbar einen gleichwertigen Reifen ersetzt. Die maximale Entschädigung pro Reifen und Vertragslaufzeit beträgt 300 EURO.
 

Wie melde ich einen Reifenschaden?

Bitte melden  Sie Ihren Schaden umgehend (nach Zeitangabe) an unser Schadens-Service Center unter der Tel. Nr. +800 85 588 58 während unserer Service-Zeiten von Montag bis Samstag zwischen 7.00 und 20.00 Uhr. Falls Sie es wünschen können Sie Ihren Schaden auch online unter www.reifendirekt.de melden oder  ganz einfach einen Rückruf von uns anfordern.
 

Was braucht die Versicherung, um den Schaden zu regulieren?

Für die Schadensabwicklung benötigen wir Angaben zu Ihrer Person, zum Reifen sowie zum Schadensereignis. Die Angaben können Sie Ihrer Reifenrechnung entnehmen. Bei Vandalismus zusätzlich das polizeiliche Aktenzeichen.
 

Meine Reifen wurden zerstochen, was muss ich tun?

Die Beschädigung muß unmittelbar bei der Polizei angezeigt werden. Bei der anschließenden Schadensmeldung geben Sie das polizeiliche Aktenzeichen mit an und bestätigen, daß der Schaden nicht in der Motorfahrzeugversicherung gedeckt ist.
 

Was mache ich, wenn ich auf einer Reise im In- oder Ausland eine Reifenpanne habe?

Sie erreichen uns im In- und Ausland unter unserer Service-Nr. für den Schadenfall.  Ihr Versicherungsschutz erstreckt sich über ganz Europa und wir schicken Ihnen den Ersatzreifen an Ihren aktuellen Aufenthaltsort.
 

Wo kann ich die Allgemeinen Versicherungsbedingungen einsehen?

Die dem Vertrag zugrunde liegenden Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) können Sie durch Anklicken auf der Web-Seite www.reifendirekt.de einsehen und natürlich auch ausdrucken.
 

An wen kann ich mich bei weiteren Fragen wenden?

Die Mitarbeiter unserer Hotline beantworten gerne Ihre Fragen zum Thema Reifenkauf und Vertragsabschluss. Sie finden die Hotline-Rufnummer auf der Startseite.

Fragen zu Motorradreifen

Bezeichnung für Motorradreifen nach EU-Regelung ECE R 75

Die Europäische Union hat auch Auswirkung auf Motorradreifen-Bezeichnungen. Es wurde eine Norm beschlossen, die Änderungen in der Reifengrößenbezeichnung bringt. Völlig umdenken müssen Motorradfahrer, der Handel bzw. Prüfstellen aber nicht. Denn gleichartige Bezeichnungen sind bereits bei Reifen bis zum Geschwindigkeitsbereich H bekannt. Die Bezeichnungsveränderung betrifft vor allem V-, VB-, VR- und ZR-Reifen. Der wesentliche Unterschied zwischen der bisherigen und der neuen Bezeichnung ist die Einführung der Betriebskennung (Tragfähigkeitskennzahl und Geschwindigkeitssymbol) sowie des neuen Geschwindigkeitssymbols W (= 270 km/h) bei ZR-Reifen. Das Geschwindigkeitssymbol V (bisher V = über 210 km/h) wurde neu definiert als V = 240 km/h. Entspricht ein Reifen mit Geschwindigkeitskennung V der Geschwindigkeit von 240 km/h so entfällt der Geschwindigkeitskennbuchstabe innerhalb der Reifengröße und es wird die Betriebskennung (Tragfähigkeitskennzahl und Geschwindigkeitssymbol) nach der Reifengrößenbezeichnung angeführt (z. B. 69 V). Bei ZR-Reifen mit der Geschwindigkeit 270 km/h bleibt die Reifenbezeichnung unverändert und es wird die Betriebskennung der Reifenbezeichnung angeführt (z. B. 69 W). Ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit eines Reifens bei V/VB/VR über 240 km/h bzw. bei ZR über 270 km/h bleibt die bisherige Bezeichnung unverändert und Betriebskennung (Tragfähigkeitskennzahl/ Geschwindigkeitssymbol) wird hinzugefügt. Hierbei wird die Betriebskennung in Klammern gesetzt, um deutlich zu machen, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit über V = 240 km/h bzw. W = 270 km/h ist, z.B. (69 V), (69 W).
 

Darf ich jeden Motorradreifen fahren? (Freigaben bei Motorradreifen)

Bei den meisten Motorrädern ist neben der Reifengröße auch ein Fabrikat in den Fahrzeugpapieren eingetragen. Oftmals gibt es aber Alternativen anderer Hersteller oder neue Reifenmodelle, die den Wünschen und Bedürfnissen der Fahrer eher entsprechen als die eingetragene Serienbereifung.
Die Fabrikatsbindung hat in Deutschland nach wie vor seine Gültigkeit und ist zulässig. Ist in den Fahrzeugpapieren ein Reifenfabrikat eingetragen, so ist dieses Fabrikat zunächst bindend.
Motorrad- und Reifenhersteller testen jedes Jahr Hunderte von Reifen. Hierbei werden Motorräder mit allen erdenklichen Reifenkombinationen in Fahrsituationen und Grenzbereiche gebracht, in die normale Motorradfahrer kaum vorstoßen. Erst wenn das Testprogramm zur vollsten Zufriedenheit absolviert ist, erteilen die Fahrzeug- und Reifenhersteller die Freigabe in Form von Hersteller- oder Unbedenklichkeitsbescheinigungen. Ein für ein bestimmtes Motorrad freigegebenes Fabrikat kann bedenkenlos gefahren werden, wenn die Größenbezeichnungen mit den Angaben im Fahrzeugschein übereinstimmen.
Diese Unbedenklichkeitsbescheinigungen erhält der Motorradfahrer bei den Fahrzeug- oder Reifenherstellern.
Die nunmehr freigegebenen Reifen müssen nicht eingetragen werden! Neue Reifen unterliegen für Ihre Produktion seit dem 01.01.1998 einer Bauartengenehmigungspflicht. Beim Vorliegen einer entsprechenden Unbedenklichkeitsbescheinigung sind sie deswegen von einer Anbauabnahme und einer Eintragung in die Fahrzeugpapiere befreit.
Aus der Hersteller- bzw. Unbedenklichkeitsbescheinigung geht hervor, dass bei der ordnungsgemäßen Verwendung der Reifen keine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zu erwarten ist. D.h. das Motorrad befindet sich hinsichtlich der Reifenumrüstung im vorschriftsmäßigen Zustand und die Betriebserlaubnis ist nicht erloschen. Es darf also zu keiner Beanstandung bei einer Verkehrskontrolle kommen. Sie sollten jedoch die Bescheinigung stets bei sich führen.
Quelle: IVM e.V.
 

Was bedeuten die Seitenwandbeschriftungen bei Motorradreifen?

Die Seitenwand ist die "Visitenkarte" des Reifens. Zahlen- und Buchstabenkombinationen informieren nicht nur, wie der Reifen heißt, sondern auch, wie schnell man mit ihm fahren und wie hoch man ihn belasten darf. Detaillierte Informationen zu den Seitenwandbeschriftungen bei Motorradreifen finden Sie hier.

Was bedeutet die Bezeichnung M/C?

Die Signatur weist darauf hin, dass es sich um einen Motorradreifen handelt, der ausschließlich auf einer Motorradfelge montiert werden darf. M/C = Motorcycle. Diese Signatur ist seit dem 01.05.2003 auf allen Motorradreifen Pflicht.
 

Was bedeutet die Fabrikationsbindung bei Motorradreifen?

Eine Fabrikatsbindung bei Motorradreifen gibt es nur in Deutschland. Somit wird im Ausland auch keine Freigabe benötigt. Ist Ihre Wunschmarke (inkl. passendem Profil und Größe) nicht in Ihrem Fahrzeugschein eingetragen, so darf er diese nicht fahren.
 

Wo erhalte ich detaillierte Informationen rund um Motorradreifen?

Ausführliche Informationen rund um Motorradreifen erhalten Sie auf unserer Webseite www.MotorradreifenDirekt.de im Bereich "Motorrad Portal".

Fragen zu Motorradschläuchen

Wie finde ich den passenden Schlauch?

Auf unserer Internetseite MotorradreifenDirekt.de finden Sie direkt auf der Startseite die Rubrik "Schläuche für Motorradreifen". Wählen Sie dort bitte die benötigte Zollgröße aus.

Fragen zu Motoröl

Was bedeutet High Performer?

High Performer ist eine Handelsmarke aus unserem Hause Delticom. Wir beziehen dieses Öl von unserem Vorlieferanten, der wiederum das Öl von einem sehr namhaften deutschen Ölhersteller bezieht, der eine der größten Tankstellenketten in Deutschland betreibt. Wir können unser Öl im Vergleich zum "Markenöl" besonders günstig anbieten, da wir es unter unserem Label (privaten Markennamen) verkaufen. Der Begriff Originalqualität bezieht sich auf die Bezeichnung des Ölherstellers, der die Ware als Premium-Erst-Raffinat angibt. Es handelt sich hierbei um Erstraffinate in Originalqualität, d.h. weder um Altöle noch um Öle minderer Qualität.
 

Welche Vorteile haben synthetische Öle?

Synthetische Öle sind vorteilhafter, da sie einen besseren Kaltstart bei niedrigen Temperaturen ermöglichen. Außerdem reduziert sich der Verschleiß aufgrund der schnelleren Versorgung der Schmierstellen im Motor. Mit diesen Ölen ist eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 8 Prozent möglich, da es zu keinen ölbedingten Ablagerungen in den Brennräumen, der Kolbenringzone und an den Ventilen kommt.
 

Welches Öl kann ich für mein Fahrzeug verwenden?  

Im Betriebshandbuch Ihres Fahrzeugs sind die für Ihr Fahrzeug freigegebenen Öle verzeichnet. Bitte überprüfen Sie, ob das von Ihnen ausgewählte Öl den beschriebenen Ölen entspricht.

Wie oft sollte das Motoröl gewechselt werden?

Generell sollte das Motoröl einmal im Jahr gewechselt werden, weil Kondenswasser und unverbrannte Kraftstoffrückstände das Öl verdünnen. Beachten Sie bitte, dass der Ölwechsel nicht durch Nachfüllen ersetzt werden kann. 

Fragen zu Reifen

Darf ich auch andere Reifen als die im Fahrzeugschein eingetragenen verwenden?

Bitte verwenden Sie nur die gesetzlich vorgeschriebenen Reifen, die in Ihrem Kfz-Schein und im Fahrzeugbrief unter den Ziffern 20 bis 23 sowie Ziffer 33 aufgeführt sind bzw. in Ihrer Zulassungsbescheinigung Teil I (seit 01.10.2005) Feld 15.1 bis 15.3. Dort finden Sie nähere Informationen über die zulässigen Reifendimensionen sowie die Tragfähigkeit und die Höchstgeschwindigkeit der Reifen.
Ansicht Kfz-Schein bzw. Zulassungsbescheinigung Teil I


Kann ich andere Reifen auf die Felge montieren?

Bitte informieren Sie sich anhand des Felgengutachtens oder des Fahrzeugscheins (Ziffer 33) bzw. seit dem 01.10.2005 anhand der Zulassungsbescheinigung Teil I Feld 15.1 bis 15.3 über die zulässigen Reifengrößen oder wenden Sie sich direkt an den Hersteller.
 

Kann ich mit Mischbereifung fahren?

Es ist zulässig, mit Mischbereifung zu fahren, wenn auf einer Achse dieselben Reifen aufgezogen sind. Wir raten Ihnen jedoch davon ab, da sich durch die Mischbereifung die Fahreigenschaften des Fahrzeuges, insbesondere bei nasser oder vereister Fahrbahn, erheblich verschlechtern können. 


Kann ich Reifen mit einem höheren Geschwindigkeitsindex fahren? 

Sie können jederzeit Reifen mit einem höheren Geschwindigkeitsindex fahren.

Kann ich Reifen mit einem höheren Loadindex fahren?

Sie können jederzeit Reifen mit einem höheren Loadindex fahren.

Was bedeutet der Lastindex (LI) bzw. der Tragfähigkeitsindex, wie z.B. 85 oder 86?

Der Lastindex (LI) eines Reifens gibt die maximale Belastung pro Einzelreifen an (in kg). Im Falle einer Umrüstung sollte der Lastindex gleich- oder höherwertig sein. Vorgeschrieben ist, dass die Tragkraft des Reifens x 2 die Achslast (Ziffer 16 des Fahrzeugscheins) abdeckt. Jedem Wert ist in einer genormten Tabelle eine Maximal-Belastbarkeit (in kg) zugeordnet. Beispielsweise sind dies bei einem LI von 85 - 515 kg, der Kennwert 86 entspricht 530 kg. Eine Übersichtstabelle finden Sie hier.

Kann ich von Ihnen eine Reifenfreigabe (Unbedenklichkeitsbescheinigung) erhalten?

Entsprechen die Reifen- oder Felgengrößen, die Sie erwerben möchten, nicht denen, die in Ihrem Fahrzeugschein unter Ziffer 20-23 oder Ziffer 33 bzw. in Ihrer Zulassungsbescheinigung Teil I (seit 01.10.2005) Hinweis zu Feld 15.1 bis 15.3 aufgeführt sind, so ist eine Bescheinigung vom Reifenhersteller über die technischen Reifendaten erforderlich. Solche generellen Änderungen, wie abweichende Reifen- oder Felgengröße, müssen von einem anerkannten Sachverständigen durchgeführt werden. Ein zusätzliches Gutachten und die Änderung oder Neuausstellung der Zulassungsbescheinigung Teil 1 bzw. des Kfz-Scheins ist nicht erforderlich, solange die andere Bereifungen im Rahmen der gültigen Betriebserlaubnis/EG-Typgenehmigung am Fahrzeug angebracht werden. Hier geht’s zum Kfz-Schein bzw. Zulassungsbescheinigung Teil 1.

Wann brauche ich eine Allgemeine Betriebserlaubnis?

Wenn Sie an Ihrem Fahrzeug Reifen einer anderen Dimension montieren möchten, benötigen Sie eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE). Diese führen Sie bitte mit Ihren Fahrzeugpapieren, so dass sie jederzeit auf Verlangen vorzeigbar ist. 

Was bedeutet "in Vorbereitung"?

"In Vorbereitung" besagt, dass die Produktion eines Reifentyps geplant ist. Einen möglichen Liefertermin können wir Ihnen jedoch momentan noch nicht mitteilen, da der Herstellungsprozess noch nicht begonnen hat. 

Was bedeutet die Bezeichnung "Auslauf" ?

Die Bezeichnung "Auslauf" nach der Reifendimension weist darauf hin, dass dieses Profil vom Hersteller für die aktuelle Saison nicht mehr produziert wird. Bis zum kompletten Abverkauf sind von der Industrie jedoch noch Restbestände lieferbar.

Was bedeutet die Reifenbezeichnung "Star Performer"?

Die Reifenmarke Star Perfomer ist unsere Hausmarke. Auf unserer Website www.starperformer.de können Sie sich hierzu umfassend informieren. Leider können wir Ihnen momentan noch keine Test-Informationen liefern, da unsere Privatkunden den Reifen noch nicht bewertet haben und der ADAC bzw. anderweitige Institutionen nur allgemein verfügbare Marken (keine Hausmarken) testen. Sie haben aber selbstverständlich auf "Star Performer", wie auch auf alle anderen Marken von uns, Gewährleistungsansprüche.

Was bedeutet FR?

Die Bezeichnung FR steht für "Felgenrippe". Dies ist ein Gummischutz an der äußeren Felgenkante. 

Was bedeutet M+S?

Im europäischen Raum steht die Kennung M+S (Matsch + Schnee) für Winterreifen. Diese sind aufgrund ihres Profils mit Tausenden von Feineinschnitten und der Materialeigenschaften speziell für die winterlichen Straßenverhältnisse geeignet. Während die Elastizität von Sommerreifen bereits bei Temperaturen unter 7°C deutlich abnimmt - und somit der Kontakt zur Fahrbahn verschlechtert wird - verfügen Winterreifen über spezielle kältetaugliche Gummimischungen mit einem hohen Anteil von Silica- oder Naturkautschuk. Insbesondere auf nassen oder vereisten Straßen haben die M+S-Reifen deutlich mehr Haftung und sind den Sommerreifen beim Brems-, Lenk- und Beschleunigungsverhalten weit überlegen. 

Was bedeutet ML?

Die Bezeichnung ML steht für "mit Leiste". Dies ist eine Gummiauswölbung an der äußeren Reifenflanke, die verhindern soll, dass die Felge gegen den Bordstein schrammt. 

Was erhalte ich, wenn ich "Top Quality" bestelle?

Bei "Top Quality"-Reifen handelt es sich nicht um eine Reifenmarke, sondern um Qualitätsreifen im günstigsten Preissegment. Wenn Sie diese Option wählen, erhalten Sie von uns Qualitätsreifen derselben Marke, die aufgrund von Lagerbeständen zu günstigeren Konditionen angeboten werden.

Was bedeutet TÜV-GS?

TÜV-GS ist ein spezielles TÜV-Siegel. Die Abkürzung GS steht für „Geprüfte Sicherheit“, d.h. der entsprechende Artikel ist von der neutralen, unabhängigen Sachverständigenorganisation TÜV abgenommen und für sicher befunden worden.

Was für Marken und Größen bieten Sie an?

Auf unserer Internetseite www.ReifenDirekt.de bieten wir Ihnen mehr als 10.000 unterschiedliche Reifentypen von über 60 Reifenmarken an. Mit Hilfe unserer übersichtlichen Suchmaschine können Sie sich ein individuelles Angebot erstellen lassen. Nähere Informationen zur Reifensuche und Bestellung finden Sie hier.

Was ist die E-Kennung?

Seit einigen Jahren unterliegen genehmigungspflichtige Bauteile an Kraftfahrzeugen, wie Reifen, strengen europäischen Prüfnormen. Um ihre Norm für die Straßenzulassung zu erfüllen, müssen die Reifen hohen qualitativen Standards gerecht werden. Die E-Kennung mit dem Kürzel "E" oder "e" an der Reifenflanke weist darauf hin, dass bei diesen Reifen die erforderlichen Prüfungen und Genehmigungen durchgeführt wurden und eine Bauartgenehmigung erteilt wurde.

Was ist die S-Kennung?

Mit der Richtlinie ECE-R 117 hat die EU Grenzwerte für das Abrollgeräusch von Reifen festgelegt.
Ein „S“ in Verbindung mit einer Ziffernfolge auf der Reifenflanke besagt, dass es sich um einen Reifen mit reduzierten Laufgeräuscheigenschaften handelt. Pkw-Reifen ohne S-Kennzeichnung dürfen nach einer gestaffelten Übergangsfrist nicht mehr verkauft werden.
Übergangsfristen S-Kennzeichnung:
- Ab 1. Oktober 2009 für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbreite bis einschließlich 185 Millimeter.
- Ab 1. Oktober 2010 für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbreite von 195 bis einschließlich 215 Millimeter.
- Ab 1. Oktober 2011 für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbreite über 215 Millimeter.

Was sind Erstausrüstungsreifen / OE-Reifen?

Reifen mit der Kennzeichnung "OE" sind nach besonderen Spezifikationen von Fahrzeugherstellern gebaut, daher steht die Abkürzung für "Original Equipment".

Fahrzeughersteller sowie deren Fahrzeuge haben alle ihre besonderen, teilweise einzigartigen Eigenschaften. Um diese perfekt mit der Fahrbahn zu verknüpfen, werden von den Herstellern präzise Anforderungen für die optimale Bereifung festgelegt. Die Reifenindustrie erstellt die Reifen daraufhin gezielt nach den jeweiligen Spezifikationen, in der sogenannten Erstausstatter-Qualität. Nur wenn der Reifen die Anforderungen der Hersteller eindeutig erfüllt, darf er die Kennzeichnung "OE" tragen. Häufig unterliegen OE-Reifen einem langjährigen Entwicklungsprozess, um bestens auf alle speziellen Fahreigenschaften abgestimmt zu sein.

Hinweis:
OE-Reifen können selbstverständlich auch auf anderen Fahrzeugen verwendet werden.

Möchten Sie sich Erstausrüstungsreifen für Ihr Fahrzeug anzeigen lassen, klicken Sie bitte hier: Erstausrüstungsreifen.

Was sind laufrichtungsgebundene Reifen?

Moderne Reifen sind immer häufiger laufrichtungsgebunden, d.h. deren Profile sind so konstruiert, dass sie in vorgeschriebener Laufrichtung abrollen müssen. Diese Laufrichtungsbindung ist vorteilhaft für die Reifenleistungen (Geräuschentwicklung, Nässeeigenschaften) sowie bei der Kraftübertragung auf Eis und Schnee.

Welche Bedeutung haben die Kennbuchstaben beim Geschwindigkeitsindex, wie z.B. Q und T?

Diese Kennbuchstaben geben Auskunft über die zugelassene Höchstgeschwindigkeit des Reifens. Den Buchstaben sind Geschwindigkeitskategorien zugeordnet. Eine Übersicht finden Sie hier. Bei Winterreifen können Sie einen geringeren Geschwindigkeitsindex wählen. Voraussetzung ist, dass Sie sichtbar im Fahrzeuginneren einen Aufkleber platzieren, auf dem die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens vermerkt ist. Allgemein wird empfohlen Reifen mit dem nächst niedrigeren Geschwindigkeitsindex zu wählen.

Welche Reifen darf ich fahren?

Die für Ihr Fahrzeug zulässige Reifendimension finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein (Ziffer 20 - 23) bzw. in Ihrer Zulassungsbescheinigung Teil I (seit 01.10.2005) Feld 15.1 bis 15.3. Im Kfz-Schein finden Sie unter der Ziffer 33 zusätzlich Anmerkungen zu den vorangegangenen Ziffern u.a. Angaben zu zulässigen Bereifungsmöglichkeiten (wie z.B. Breitreifen und Winterreifen) und Dimensionsangaben für Leichtmetallräder. Hier finden Sie die entsprechenden Abbildungen des Fahrzeugscheins bzw. der Zulassungsbescheinigung Teil I.

Wie erkenne ich die Schriftfarbe anhand der Produktbeschreibung?

In unseren Internetshops finden Sie nach Angabe der Reifendimension häufig einen Hinweis auf die Reifenschriftfarbe. Buchstabenkürzel, wie z.B. WLT oder OWL (outline white letters) und BLK oder BSW (black sidewall), geben nähere Auskunft über die optische bzw. farbliche Reifengestaltung. 

Welchen Einfluß hat ein Reifenwechsel auf das Antiblockier- und Antischlupfsystem (ABS und ASR)? 

Bei Fahrzeugen mit Antiblockier- oder Antischlupfsystem sollte bei einem Reifenwechsel auf die Reifengrößen und auf gleich große Abrollumfänge geachtet werden, da bei einer zu hohen Abweichung Störungen der Systeme auftreten können. Hierzu bedarf es einer entsprechenden Bescheinigung durch den Reifenhersteller. Diese Unbedenklichkeitserklärung dient zur eventuellen Vorlage bei prüfenden Instanzen.

Wie funktioniert die automatische Luftdruckkontrolle? 

Die automatische Luftdruckkontrolle funktioniert durch ein spezielles Reifenventil mit Sensor. Die Ventile werden im Satz oder auch einzeln (für ca. 32 Euro/Stück) verkauft. Wenn ein Sensor erneuert werden muss, sollten Sie diesen von einer Fachwerkstatt justieren und einlesen lassen. Beachten Sie bitte, dass die automatische Luftdruckkontrolle nicht bei einem Standard-Ventil funktioniert. 

Was ist ein Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS)?

Die Abkürzung "RDKS" steht für Reifendruck-Kontrollsystem (Engl.: "TPMS" = Tyre pressure monitoring system).

Die Europäische Union hat ein Gesetz (UNECE R64) für alle Fahrzeuge der Klasse M1 (bis 3,5 Tonnen) verabschiedet, dass ab dem 01.11.2014 in Kraft tritt. Das Gesetz schreibt vor, dass Fahrzeug-Neuzulassungen in EU-Ländern mit einem System zur Reifendrucküberwachung ausgerüstet sein müssen, das bestimmte Anforderungen erfüllt.

Synonyme für TPMS:

  • RDKS – Reifendruck-Kontrollsystem
  • TSS – Tire safety system
  • TPMS – Tire pressure monitoring system
  • RTPMS – Remote tire pressure monitoring system

Übrigens: Auf dem US-amerikanischen Markt sind Reifendruck-Kontrollsysteme bereits seit 2007 für alle Neufahrzeuge mit einem zul. Gesamtgewicht von bis zu 4,5 to gesetzlich vorgeschrieben.

Wo finde ich Informationen über Reifentests? 

Informationen über Reifentestergebnisse finden Sie hier.

Gibt es Höchstgeschwindigkeiten von Winterreifen?

Die Höchstgeschwindigkeiten für Winterreifen liegen - je nach Bauart und Kennzeichnung bei: 160 km/h (Speed Index Q), 190 km/h (T), 210 km/h (H), 240 km/h (V) und über 240 km/h (ZR). Sollte Ihr Fahrzeug für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt sein, sind Sie verpflichtet, im Fahrzeuginneren eine Plakette mit der für die Winterreifen geltenden Höchstgeschwindigkeit anzubringen.
Geschwindigkeitsaufkleber - Hier geht´s zum kostenlosen Download.

Kann auf jedem Reifen eine Schneekette montiert werden?

Grundsätzlich kann auf jedem Reifen eine Schneekette montiert werden. Lediglich hinsichtlich der Felgen kann es Einschränkungen geben. Bitte achten Sie insbesondere bei Alufelgen auf evtl. Hinweise im Felgengutachten oder im Fahrzeugschein.

Wann und warum sollte ich Winterreifen aufziehen?

Es ist empfehlenswert, aufgrund der Witterung schon im Oktober Winterreifen zu kaufen. Mit fallenden Temperaturen sinkt die Elastizität von Sommerreifen, die bereits bei Temperaturen unter 7°C verhärten. Dies hat zur Folge, dass die Bodenhaftung abnimmt und sich der Bremsweg wesentlich verlängert!
Winterreifen hingegen bestehen aus speziellen kältetauglichen Gummimischungen mit einem hohen Anteil von Silica- oder Naturkautschuk, die auch bei Kälte elastisch bleiben. Insbesondere auf nassen oder vereisten Fahrbahnen haben Winterreifen durch ihre Materialeigenschaften und ihr spezielles Profil mit Tausenden von Feineinschnitten (Lamellen) mehr Haftung und sind den Sommerreifen beim Brems-, Lenk- und Beschleunigungsverhalten deutlich überlegen.
Zudem ist zu beachten, dass nach der aktuellen Rechtssprechung das Fahren mit Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen juristische Konsequenzen nach sich ziehen kann, und Sie im Falle eines Unfalls Ihren Versicherungsschutz verlieren können.
Weiter Infos zum Thema Winterreifen finden Sie hier.

Welche Winterreifenpflicht gilt in Europa?

Alle wichtigen Informationen zur Winterreifenpflicht in Deutschland, zu Bußgeldern und Punkten im Verkehrszentralregister sowie zur Winterreifenpflicht in Europa finden Sie in unserer Übersichtsseite zur Winterreifenpflicht.

Sind die Reifen auch neu?

Wir bieten ausschließlich Neureifen aus laufender Produktion. Wir weisen Lagerware, die älter als 2 Jahre ist, als DOT Ware mit dem Produktionsjahr aus. Anhand der DOT-Kennzeichnung an der Reifenflanke können Sie sowohl die Kalenderwoche als auch das Jahr der Produktion erkennen. Beachten Sie jedoch bitte, dass sich durch eine ordnungsgemäße Lagerung im Laufe der Zeit die spezifischen Eigenschaften des Materials verbessern können, da die Reifengummimischung nicht sofort den Belastungen des Straßenverkehrs ausgesetzt wird und weiter aushärten kann. Laut BRV (Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V.) gelten bei sachgemäßer Lagerung Reifen bis zu 3 Jahren als fabrikneu bis zu 5 Jahre als neu.

Wann platzt ein Reifen?

Diese Frage kann leider nicht allgemeingültig beantwortet werden.
Häufige Ursachen sind jedoch:
A) Fahren mit zu geringem Luftdruck oder zu hoher Last: Hier kommt es im Dauerbetrieb zu einer erhöhten Walkarbeit und damit verbunden zur thermischen Überbelastung des Reifens, in deren Folge einzelne Reifenbauteile der Belastung nicht mehr standhalten können. Dies kann sich darin äußern, dass sich schlagartig die Lauffläche löst oder der Reifen platzt.
B) Überfahren von Hindernissen (wie z.B. höheren Bordsteinkanten): Durch die äußere Einwirkung kann es zu Beschädigungen einzelner Reifenbauteile kommen, die zum Teil sichtbar (wie Beulen oder Risse) oder auch nicht erkennbar sind, wenn das Innere des Reifens betroffen ist. Als Folge davon kann dies wie bei A) zu einer Laufflächenablösung bzw. zum Platzen des Reifens führen. Wenn jedoch mit dem eingefahrenen Gegenstand bei größerer Belastung (hohe Geschwindigkeiten, schwere Lasten) lange Stecken zurückgelegt werden, kann sich der Schaden ausweiten. Mögliche Folgen: Laufflächenablösung oder Platzen des Reifens. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ein Reifen platzt, wenn durch die beschriebenen Ursachen die Grundfestigkeit des Reifens zerstört wird.

Welche Informationen gibt es über den Hersteller bzw. den Produktionsort?

Die von uns angebotenen Reifen beziehen wir direkt von deutschen Herstellern. Da aber auch Hersteller im Inland ihre Produktion aus Kostengründen z.T. in andere Länder verlagert haben, ist es uns nicht möglich, eine Garantie für eine Produktion in Deutschland zu geben. Alle Reifen unterliegen jedoch einer strengen europäischen Prüfnorm, die hohe qualitative Standards voraussetzt. Reifen, die innerhalb der EU verkauft werden, müssen diese Norm erfüllen. Nachgewiesen wird dies durch eine Kennzeichnung an der Reifenflanke mit dem Symbol "E" oder "e".

Wie alt sind die angebotenen runderneuerten Reifen?

Da das Alter des Ursprungsreifens nach der Runderneuerung nicht mehr ermittelbar ist, kann für den Reifenfachhandel und das Vulkaniseur-Handwerk zur Beurteilung der Lebensdauer eines runderneuerten Reifens nur dessen Herstellungsdatum herangezogen werden. Die Lebensdauer eines runderneuerten Reifens beginnt mit seinem Herstellungsdatum und beläuft sich, wie beim Neureifen, auf maximal 10 Jahre. Zur Information: Für runderneuerte Reifen gelten natürlich die gleichen gewährleistungs- und produkthaftungsrechtlichen Kriterien wie für Neureifen, beginnend mit dem Herstellungs- bzw. Auslieferungsdatum an den Verbraucher. 

Wie erkenne ich geräuscharme Reifen?

An der Innen- und der Außenseite von Reifen befinden sich einzelne Gummiblöcke. Wenn diese asymmetrisch angeordnet sind und die Profileinschnitte von den Außenseiten nicht bis zur Mitte reichen, handelt es sich um geräuscharme Reifen. Aufgrund ihres speziellen Profils und des Materials (eine weichere Gummimischung) wird der Rollwiderstand zur Straße optimiert, so dass die Abrollgeräusche deutlich verringert sind und der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeuges sinkt. 

Wie gering darf die Profiltiefe sein?

Bereits bei einer Profiltiefe von 4 mm nimmt die Fahrbahnhaftung des Reifens, insbesondere bei Nässe, deutlich ab. Die Reifen können den Kontakt zur Straße verlieren, so dass sich das Fahrzeug nicht mehr lenken und bremsen lässt. Deshalb fahren Sie bitte die Reifen nicht bis auf die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm ab. Sommerreifen sollten spätestens bei 2 bis 2,5 mm, Winterreifen bereits bei 4 mm Restprofiltiefe erneuert werden. Die Profiltiefe ist am tiefsten Punkt in den Rillen zu messen; stegähnliche Erhöhungen sowie Verstärkungen im Laufflächengrund bleiben bei der Beurteilung des Abnutzungsgrades unberücksichtigt. Rundum auf der Reifenseite ist mehrmals das Kürzel "TWI" (auch andere Zeichen möglich) eingeprägt. Wenn man dem Pfeil folgt, so erkennt man, dass in diesem Bereich das Profil nicht völlig in die Tiefe geht. Der Grund: Bei einem bis auf (die gesetzlich zulässigen) 1,6 mm abgefahrenen Profil liegen diese Stellen dann deutlich erkennbar an der Oberfläche, die Verschleißgrenze ist erreicht. Soweit sollte man es nicht kommen lassen: Versuche zeigen, dass bereits unter ca. 3 mm die Haftung, insbesondere bei Nässe, deutlich abnimmt!

Wie lange halten Reifen?

Die grundsätzliche Lebenserwartung eines Reifens beläuft sich auf zehn Jahre. Ein bis zu fünf Jahre sachgemäß gelagerter Reifen entspricht der Spezifikation eines Neureifens. Reifen altern aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse. Dies gilt auch für nicht oder nur wenig benutzte Reifen. Um diesem Alterungsprozess entgegen zu wirken, werden den Mischungen Substanzen beigefügt, die leistungsmindernde chemische Reaktionen durch Sauerstoff und Ozon verhindern. Damit ist gewährleistet, dass auch ein mehrere Jahre sachgemäß gelagerter Reifen der Spezifikation eines Neureifens entspricht und in seiner Verwendungstauglichkeit nicht beeinträchtigt ist. Achten Sie jedoch bitte auf die Laufleistung der Reifen. Bei einer durchschnittlichen Laufleistung von 44.000 km / Jahr sollten Sommerreifen nicht länger als 3,5 Jahre und Winterreifen maximal 7 Jahre verwendet werden (unter der Voraussetzung, dass sie nur in der Wintersaison gefahren werden). 

Wie sollten Reifen gelagert werden?

Reifen ohne Felgen sollten aufrecht, Kompakträder hingegen liegend gelagert werden. Hinsichtlich des Aufbewahrungsortes sollte ein dunkler, kühler und trockener Raum gewählt werden. Zudem beachten Sie bitte, dass die Reifen nicht mit Benzin, Öl oder Fett in Kontakt kommen. 

Wo finde ich Informationen über die Laufleistung der Reifen?

Die Laufleistung von Reifen können wir leider nicht allgemein gültig beurteilen, da diese von unterschiedlichen Faktoren, wie z.B. dem Gewicht des Fahrzeuges, dem Fahrbahnbelag und Ihrem Fahrverhalten abhängig ist.

Fragen zum DEX (Delticom Effizienzklassen Index)

Was ist der DEX?

Der führende europäische Internetreifenhändler Delticom hat in einer repräsentativ angelegten, europäischen Umfrage Autofahrer aus 15 Ländern um ihre Gewichtung der drei Kriterien des EU-Reifenlabels gebeten.

Die daraus entstandene Priorisierung der Label-Kriterien bildet die Grundlage des DEX (Delticom Effizienzklassen Index). Der DEX ist somit eine Kombination aus dem Wert der einzelnen Labelkriterien des Reifens und der Gewichtung dieser Kriterien.

Der DEX erleichtert die Kaufentscheidung. In den Onlineshops von Delticom wird der „DEX“ über ein Bewertungssystem mit ein bis fünf Sternen angezeigt.

Je mehr Sterne der DEX aufweist, desto eher entspricht der gelabelte Reifen mit seinen Effizienzklassen den ermittelten Präferenzen befragter Autofahrer.

Achtung: Der DEX gilt nur für Sommer- und Ganzjahresreifen!

Umfrageergebnis: Wie gewichten Autofahrer die Kriterien des EU-Reifenlabels?

Sicherheit geht vor Einsparpotential. Mehr als die Hälfte der Befragten hält demnach die Nasshaftung für die wichtigste im EU-Label angegebene Reifen-Eigenschaft. Auf Rang zwei, mit mehr als 25 Prozent, folgt laut Umfrage, der Rollwiderstand. Die geringste Gewichtung auf der Umfrage-Bewertungsskala erhielt das Rollgeräusch.

Wo wird der DEX dargestellt?

Der DEX wird exklusiv in den Onlineshops der Delticom angezeigt. Der DEX wird Ihnen beim Reifenkauf in der Ergebnisliste Ihrer Reifensuche und in den Reifendetails angezeigt.

Gilt der DEX auch für Winterreifen?

Das EU-Reifenlabel  umfasst nicht die Fahreigenschaften von Reifen auf Eis und Schnee. Daher wird empfohlen beim Kauf von Winterreifen wie bisher Testberichte etablierter Organisationen zu Rate zu ziehen, wie sie etwa vom ADAC angeboten werden oder auch auf der neutralen Reifentestseite Reifentest.com zu finden sind.

Fragen zum EU-Reifenlabel

Was ist das EU-Reifenlabel?

Ab 1. November 2012 müssen alle im Handel erhältlichen Reifen, die nach dem 1. Juli 2012 produziert werden, mit den im EU-Reifenlabel vorgegebenen Kriterien zu Rollwiderstand, Nasshaftung und Geräuschemission ausgezeichnet werden. Bindend ist die Verordnung zum EU-Reifenlabel für alle EU-Mitgliedstaaten. Sie gilt für alle Pkw-, Llkw- und Lkw-Reifen (Klassen C1, C2 und C3).

Ziel des Reifenlabels ist es, Verbrauchern in der EU bessere Informationen über Sicherheit und umweltrelevante Eigenschaften eines Reifens zu liefern. Das Reifenlabel soll dem Verbraucher als aktive Entscheidungshilfe dienen.
Das EU-Reifenlabel wird, ähnlich wie bereits bei der Klassifizierung von Elektrogeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen bekannt, u.a. durch Farbcodes beginnend mit der besten (grüne Kategorie -A-) bis zur schlechtesten Leistung (rote Kategorie -G-).

Für welche Länder gilt das EU-Reifenlabel?

Wie jede Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rats der Europäischen Union ist auch die Verordnung Nr. 1222/2009 zum EU-Reifenlabel in allen EU-Mitgliedstaaten bindend und identisch.

Wer zertifiziert die Reifen?

Die Reifenhersteller werden ihre Produkte selbst anhand der festgelegten Kriterien für das EU-Reifen-Label zertifizieren. Dabei wird jedes Reifenmodell und jede Größe einzeln getestet, klassifiziert und dann zertifiziert.

Wo werden die Label-Informationen zu meinem Reifen veröffentlicht/dargestellt?

ReifenDirekt.de informiert Sie in der Detailansicht jedes betroffenen Artikels über die zugehörigen Klassifizierungen im Rahmen des EU-Reifenlabels. Die Kennzeichnung erfolgt auf Artikelebene, das heißt jeder Artikel bekommt ein eigenes Label. Zusätzlich werden die jeweiligen Angaben auf der oder begleitend zur Rechnung versandt.

Welche alternativen Bewertungsmöglichkeiten für Reifen gibt es neben dem EU-Reifenlabel?

Das neu geschaffene Label informiert den Kunden über die drei wichtigen Kriterien Rollwiderstand, Nasshaftung und Geräuschemission. Jedoch gibt es weitere wichtige, sicherheitsrelevante Produkteigenschaften, die bei der Wahl neuer Reifen beachten werden sollten.

Diese sind z.B. Aquaplaningeigenschaften, Fahrstabilität, Lebensdauer, Bremseigenschaften auf trockener und nasser Fahrbahn sowie Verhalten bei winterlichen Bedingungen.

Hersteller weisen darauf hin, dass das Reifenlabel nicht als Ersatz für die vertiefenden Informationen gelten kann, die bspw. aus Tests von Fachzeitschriften hervorgehen.

So biete das Reifenlabel für Winterreifen bspw. nur eine eingeschränkte Aussagekraft, da Wintereigenschaften nicht abgebildet werden.

Von Automobilfachzeitschriften durchgeführte Reifentests bleiben weiterhin ein wichtiges Informationsmedium für Endverbraucher, da diese statt der auf dem Label gezeigten 3 Kriterien bis zu 11 weitere, sicherheitsrelevante Produkteigenschaften testen.

Im Internet finden Sie unter www.reifentest.com die große internationale und unabhängige Verbraucherplattform für die Beurteilung von Reifen im normalen Straßenverkehr. Hier haben Autofahrer ihre Reifen im Alltag getestet und bewertet.

Wo finde ich weitere Informationen zum EU-Reifenlabel?

Hier finden Sie zusätzliche Informationen zum EU-Reifenlabel:
 


Weitere Informationen finden Sie auch auf den Internetseiten der Reifenhersteller.

Welche Kriterien bewertet das EU-Reifenlabel?

Das EU-Reifenlabel umfasst drei Bestandteile:

- Rollwiderstand (Kraftstoffeffizienz):
Das Zapfsäulensymbol steht für den Rollwiderstand eines Reifens: Je niedriger er ist, desto weniger Energie wird benötigt und desto geringer ist der Benzinverbrauch. Dieser Indikator informiert die Verbraucher folglich sowohl über die Energieeffizienz eines Reifens als auch über seine Umweltverträglichkeit in Form von niedrigeren CO2-Emissionen.

Die Bewertung wird in Klassen von "A" bis "G" angegeben, wobei "D" nicht belegt wird.




- Nasshaftung
Dieses Symbol kennzeichnet die Haftung eines Reifens auf nasser Fahrbahn.
Die Nasshaftung ist ein Schlüsselfaktor, wenn es um die sicherheitsrelevante Leistungsfähigkeit eines Reifens geht. Die Auswirkungen des Nassgrips auf die Verkehrssicherheit sind enorm, denn Reifen mit exzellenter Nass-Haftung verkürzen den Bremsweg deutlich.

Je kürzer der Bremsweg, desto besser die Klasse.

Die Abstufungen des Reifenlabels sind in die Klassen "A" bis "G" unterteilt, wobei D und G nicht belegt werden.



- Geräuschemission
Das Lautsprecher-Symbol steht für die Geräuschentwicklung, die ein Reifen erzeugt, wenn er auf der Fahrbahnoberfläche abrollt. Diese Geräuschemission wird in Dezibel (dB) gemessen. Die Geräuschemission der Reifen wirkt sich auf die Gesamtlautstärke des Fahrzeugs aus und beeinflusst nicht nur den Komfort beim Fahren, sondern auch die Geräuschbelastung der Umwelt. Je mehr schwarze Wellen symbolisiert werden, desto lauter ist der Reifen.

EU-Reifenlabel: Rollwiderstand

Das Zapfsäulensymbol steht für den Rollwiderstand eines Reifens: Je niedriger er ist, desto weniger Energie wird benötigt und desto geringer ist der Benzinverbrauch. Dieser Indikator informiert die Verbraucher folglich sowohl über die Energieeffizienz eines Reifens als auch über seine Umweltverträglichkeit in Form von niedrigeren CO2-Emissionen.

Die durch einen Reifen erzielbaren Kraftstoff-Einsparungen werden mit den gleichen Einstufungen benotet wie seine Sicherheitsleistungen. Doch in diesem Fall wird die Einstufung noch durch ein Farb-Piktogramm verdeutlicht, dies entspricht dem in der ganzen EU verwendeten standardisierten Piktogramm für Energie-Effizienz.

Die Bewertung wird in Klassen von "A" bis "G" angegeben, wobei "D" nicht belegt wird. Eine
Verbesserung um eine Klasse bedeutet eine Einsparung von ca. 0,1 Liter Kraftstoff auf 100
km. Zwischen Klasse "G" und Klasse "A" liegt eine gesamte Senkung von ca. 7,5% des Kraftstoffverbrauchs.
 

KlassePKW-Reifen
Rollwiderstand (CR) in kg/t
LLKW-Reifen
Rollwiderstand (CR) in kg/t
LKW-Reifen
Rollwiderstand (CR) in kg/t
- A -
≤ 6,5≤ 5,5≤ 4,0
- B -
6,6 - 7,75,6 - 6,74,1 - 5,0
- C -
7,8 - 9,06,8 - 8,05,1 - 6,0
- D -
--6,1 - 7,0
- E -
9,1 - 10,58,1 - 9,26,1 - 7,0
- F -
10,6 - 12,09,3 - 10,5≥ 8,1
- G -
≥ 12,1≥ 10,6-

Wertgrenzen für die Klassifizierung des Rollwiderstands

EU-Reifenlabel: Nasshaftung

Dieses Symbol kennzeichnet die Haftung eines Reifens auf nasser Fahrbahn. Die Nasshaftung ist ein Schlüsselfaktor, wenn es um die sicherheitsrelevante Leistungsfähigkeit eines Reifens geht. Die Auswirkungen des Nassgrips auf die Verkehrssicherheit sind enorm, denn Reifen mit exzellenter Nass-Haftung verkürzen den Bremsweg deutlich.

Die Abstufungen des Reifenlabels sind in die Klassen "A" bis "G" unterteilt, wobei "D"  und "G"  nicht belegt werden. Der Bremswegunterschied von einer Klasse zur nächsten liegt auf nasser Fahrbahn bei einer Ausgangsgeschwindigkeit von 80 km/h zwischen 1 und 2 Fahrzeuglängen (3,0 - 6,0 m), im Mittel rund 4,5 m. Zwischen Klasse "G" und Klasse "A" liegt eine gesamte Verkürzung von ca. 30% des Bremswegs.

Insgesamt beträgt die Bremswegdifferenz z. B. zwischen Klasse "A" und "F" über 18 Meter.
 

KlassePKW-Reifen
Kennwert (G)
LLKW-Reifen
Kennwert (G)
LKW-Reifen
Kennwert (G)
- A -
≥ 1,55--
- B -
1,40 - 1,54--
- C -
1,25 - 1,39--
- D -
---
- E -
1,1 - 1,24--
- F -
≤ 1,09--
- G -
---

Wertgrenzen für die Klassifizierung der Nasshaftung

(Der Kennwert "G" bezieht sich auf einen Referenzreifen. Die Klassifizierung der Kategorie Nasshaftung gilt vorerst nur für PKW-Reifen, die Methoden für LLKWs und LKWs sind derzeit noch in Entwicklung.)

EU-Reifenlabel: Geräuschemission

Das Lautsprecher-Symbol steht für die Geräuschentwicklung, die ein Reifen erzeugt, wenn er auf der Fahrbahnoberfläche abrollt. Diese Geräuschemission wird in Dezibel (dB) gemessen. Die Geräuschemission der Reifen wirkt sich auf die Gesamtlautstärke des Fahrzeugs aus und beeinflusst nicht nur den Komfort beim Fahren, sondern auch die Geräuschbelastung der Umwelt. Je mehr schwarze Wellen symbolisiert werden, desto lauter ist der Reifen.

Die Kennzeichnung mit 2 schwarzen Schallwellen entspricht der ab 11/2012 gültigen Vorgabe der EU-Richtlinien.

3 schwarze Schallwellen
Drei schwarze Schallwellen stehen für eine hohe Geräuschentwicklung. Diese Klassifizierung entspricht dem EU-Standard-Grenzwert gemäß der Richtlinie "2001/43/EG", der bis 10/2012 gültig ist. Ein so gekennzeichneter Reifen rollt lauter ab, als es die Vorgaben der EU-Richtlinien ab November 2012 zulassen.

2 schwarze Schallwellen
Zwei schwarze Schallwellen stehen für eine mittlere Geräuschentwicklung. Diese Klassifizierung entspricht dem EU-Standard-Grenzwert gemäß der Verordnung "661/2009/EG", der ab 11/2012 gültig ist.

1 schwarze Schallwelle
Eine schwarze Schallwelle steht für die geringste Geräuschentwicklung. Die Geräuschwerte liegen mindestens 3 dB unterhalb der in der Verordnung "661/2009/EG" festgelegten Geräuschgrenzwerte.

Zusätzliche Kriterien/Möglichkeiten zur Bewertung von Reifen

Das neu geschaffene Label informiert den Kunden über die drei wichtigen Kriterien Rollwiderstand, Nasshaftung und Geräuschemission.
Jedoch gibt es weitere wichtige, sicherheitsrelevante Produkteigenschaften, die bei der Wahl neuer Reifen beachten werden sollten.
Diese sind z.B. Aquaplaningeigenschaften, Fahrstabilität, Lebensdauer, Bremseigenschaften auf trockener und nasser Fahrbahn sowie Verhalten bei winterlichen Bedingungen.

Hersteller weisen darauf hin, dass das Reifenlabel nicht als Ersatz für die vertieften Informationen gelten kann, die bspw. aus Tests von Fachzeitschriften hervorgehen.
So biete das Reifenlabel für Winterreifen bspw. nur eine eingeschränkte Aussagekraft, da Wintereigenschaften nicht abgebildet werden.

Von Automobilfachzeitschriften durchgeführte Reifentests bleiben weiterhin ein wichtiges Informationsmedium für Endverbraucher, da diese statt der auf dem Label gezeigten 3 Kriterien bis zu 11 weitere, sicherheitsrelevante Produkteigenschaften testen.

Im Internet finden Sie unter www.reifentest.com, die große internationale und unabhängige Verbraucherplattform für die Beurteilung von Reifen im normalen Straßenverkehr. Hier haben Autofahrer ihre Reifen im Alltag getestet und bewertet.