Zum Inhalt springen Zur Navigation springen
zurück zur Übersicht 07.07.2015

Hitzeschlacht: Mit über 30°C auf dem Hungaroring

IDM Moto3: Top-Position in der Standard-Klasse

In einer Hitzeschlacht auf dem Hungaroring leistete Philipp innerhalb der Standard-Klasse des IDM Moto3 Rennens viel Führungsarbeit und kämpfte mit den Piloten des Freudenberg-Teams um den Sieg. Am Ende zog er jedoch den Kürzeren und beendete das Rennen knapp hinter Georgi und Meggle auf Platz drei weit vor dem Rest des Feldes.

Der 4,4 km lange, nordöstlich von Budapest gelegene, anspruchsvolle Kurs ist eine auf die Formel-1 ausgerichtete Berg- und Talbahn mit extrem kurzen Bremszonen und nur einer langen Geraden. Philipp, der an dem Rennwochenende seinen 18. Geburtstag feierte, kam gut zurecht, hatte aber in den Trainings nicht nur mit Temperaturen von weit über 30 °C zu kämpfen, sondern zunächst auch Schwierigkeiten mit dem letzten Streckensektor: Während die Zeiten in den Sektoren 1 und 2 auf dem Niveau der Spitze lagen, fand er für Sektor 3 anfangs kein gutes Rezept und verlor eine ganze Sekunde auf die Spitze. Im Qualifying landete er damit auf Rang fünf in der Standard-Klasse.

Team-Chef Frank Koch schlug vor, die Übersetzung auf den letzten Sektor zu optimieren. Am Renntag stieg die Lufttemperatur auf unerbittliche 38 °C, und Philipp hatte zudem mit Übelkeit zu kämpfen. Dennoch lief es für ihn zunächst perfekt: Er gewann den Start und führte das Rennen innerhalb der Standard-Klasse bis zur fünften Runde an, dann gab er die Führung an Tim Georgi (Freudenberg Racing Team) ab. Die Positionen eins und zwei wechselten später noch zweimal zwischen Philipp und Georgi. In der vorletzten Runde gelang es Matthias Meggle (ebenfalls Freudenberg Racing Team), sich zwischen Philipp und dem in Führung liegenden Georgi zu schieben. Die drei überquerten schließlich die Ziellinie innerhalb von 0,7 Sekunden mit fast 15 Sekunden Abstand zum Viertplatzierten. Allen Piloten standen nach dem Rennen die enormen Strapazen der Hitzeschlacht ins Gesicht geschrieben.

Nach Platz vier beim Crash-Rennen auf dem Nürburgring konnte Philipp jetzt wieder einen Pokal einfahren. Er bedauerte hinterher, bei Meggle nicht sofort gekontert zu haben, weil er dadurch Georgi nicht enteilen lassen wollte. Insgesamt war er aber zufrieden, denn es war ihm erstmals möglich, seine Gegner direkt intensiv zu studieren.

Das kommende Rennen am Sonntag auf dem Sachsenring wird im Rahmen des Großen Preises von Deutschland ausgetragen und zählt nicht nur für die IDM, sondern wurde zusätzlich auch zur Moto3- Nordeuropa-Meisterschaft erklärt.

zurück zur Übersicht