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Das Licht Marokkos erblicken

Das könnte für den Indian Summer wirklich ein Klassiker sein, auch wenn man noch Abschnitte der Route 66 um den Grand Canyon in Arizona hinzunimmt.

Mehr Rückmeldungen seitens der Leser gab es zum Thema Indian Summer in den USA, die Leser Schöneich, Hummel und Akkermann sprachen sich für Spots in Colorado, Utah und Blue Ridge Mountains aus. Das könnte für den Indian Summer wirklich ein Klassiker sein, auch wenn man noch Abschnitte der Route 66 um den Grand Canyon in Arizona hinzunimmt. Empfehlen kann die Redaktion aber auch die kostengünstigere Reise nach Marokko. Marokko ist per Fähre leichter zu erreichen und man ist von Europa ‚schnell da‘. Und doch umfängt ein gleich eine ganz andere, afrikanisch-orientalische Atmosphäre. Der Indian Summer ist je nach Region anders als in den waldreichen Gebieten kühlerer Klimazonen, gleichwohl sind aber stimmungsvolle Marokkoreisen sehr gut von Oktober bis Dezember oder auch im April/Mai sehr gut möglich. Im November erlebten wir ein Licht, das es in Europa nicht gibt: schon ab Mittag leuchtende Rottöne und ein endlos verlängertes Sonnenuntergangs-Feeling. Marokko, das ist 1000 und eine Nacht (Fez, Marrakesch), Wüstenerfahrung südlich des Hohen Atlas am Erg Chebbi oder Erg Chegaga.

Das sind aber auch knorrige Atlaszedern und gelblich schillernde Pappelhaine in Dörfern über 2000 Metern Meereshöhe. Die Region Tafraoute vereinigt den marokkanischen Indian Summer auf kleinsten Raum: Rote Granitfelsen gehen Tag für Tag dem Abendlicht eine Symbiose ein: Indian Summer auf afrikanisch! Nicht versäumen: Souks und Medina von Essaouira am Mittelmeer, gar nicht so weit von den Kanarischen Inseln, doch die gehören zu Europa.

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