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Motoröl, das "Blut" in den Adern eurer Maschine

Wir wollen euch nicht nur Motorradreifen für eure Zweirad-Schätze anbieten. Wir werden daher in absehbarer Zeit unser Produktangebot auch um Motoröl, Additive und Liquids erweitern.

 

 

Motoröl – mineralisch, synthetisch, teilsynthetisch

Motoröl gehört zur Grundausstattung eines jeden Motorradfahrers. Es dient der Schmierung des Motors, damit sich dessen bewegliche Teile nicht festsetzen. Das Motoröl muss dabei sowohl bei Kälte und bei einem warm gelaufenen Motor zuverlässig funktionieren.

Es gibt mineralisches Motoröl aus Erdöldestillaten, synthetisches Motoröl und teilsynthetisches Öl als Mixtur mineralischer und synthetischer Grundöle. Für Viertakt-Automotoren sollten keine Zweitakt-Öle verwendet werden. Synthetische und mineralische Öle dürfen hingegen untereinander durchaus gemischt werden, solange darauf geachtet wird, dass kein Motoröl mit einer geringeren Leistungsfähigkeit als benötigt eingefüllt wird und die vom Fahrzeug geforderten Spezifikationen oder Herstellerfreigaben eingehalten werden.

Die Motoröl-Bezeichnungen

Beim Kauf von Motoröl stellen sich reichlich Fragen:

  • Welches Motoröl ist das Richtige für mein Motorrad?
  • Kann ich Motoröle mischen?
  • Welche Ölmarke für mein Motorrad kaufen? Z. B. Castrol, Motul, Petronas oder HighPerformer?
  • Welche Viskosität muss Motoröl für mein Motorrad haben? Z. B. 2T, 10W-40, 10W-50 oder 5W-50?

Die Viskosität und Spezifikation bzw. Freigabe sind entscheidend, weniger die Marke. In den meisten Fällen hilft ein Blick auf die Vorgaben und Empfehlungen des Motorradherstellers. Welche Spezifikation oder Herstellerfreigabe dein Zweirad benötigt, kannst du dem Handbuch der Maschine entnehmen. Der Motorrad-Hersteller legt die SAE-Viskositätsklasse, die API-Klassifikation und die ACEA-Spezifikation fest, an die man sich halten sollte, unter anderem auch damit Garantieansprüche erhalten bleiben.

Unter Viskosität versteht man die innere Reibung einer Flüssigkeit, SAE steht für Society of Automotive Engineers und bezeichnet die Normklasse. Es wird zwischen Sommer- und Winterölen unterschieden (so genannte Einbereichsöle); die meisten Viertakt-Motorradfahrer nutzen jedoch Mehrbereichsöle, die für alle Jahreszeiten geeignet sind, zum Beispiel SAE 10W-40. Die Zahl vor dem "W" (als Abkürzung für Wintereignung) steht hier für die geringste Viskosität des Motoröls und die Zahl hinter dem "W" gibt an, bei welcher Höchsttemperatur das Öl noch pumpbar ist.

Unterschied zwischen Viertaktöl und Zweitaktöl

Obwohl 2-Takt-Öl und 4-Takt-Öl in der Regel zusammen in die Gruppe der Motoröle eingeordnet werden, besitzen sie deutliche Unterschiede in ihren Eigenschaften und Einsatzzwecken.

Der 2-Takter wird mittels einem Gemisch aus Kraftstoff (Benzin) und 2-Takt-Öl geschmiert. Die Zylinder im Motor und die dazugehörenden beweglichen Teile werden durch dieses Gemisch mit einem Schmierfilm überzogen, so dass die Reibung der Teile dabei keinen Materialabrieb provoziert. Die Getriebe-Schmierung wird durch spezielles Getriebeöl in einem gesonderten Kreislauf gewährleistet.

Im 4-Takter hingegen muss der Kraftstoff (Benzin) ölfrei bleiben. Der 4-Takt-Motor besitzt einen extra Ölkreis für die Kolbenschmierung. Kurbelwelle und i. d. R. auch das Getriebe werden in einem sogenannten "Ölbad" mit Schmierung versorgt.

Beim 2-Takt-Motor muss das Zweitakt-Öl also zum Kraftstoff (Benzin) hinzugemischt werden, während der 4-Takt-Motor den Kraftstoff (Benzin) "pur" ohne Öl verbrennt.

Hier geht es zum Motorrad-Motoröl
(Dieser Link zeigt auf unseren Partner-Shop Motoroeldirekt.de)

 

Hinweise zur Altöl-Entsorgung

Gemäß der Altölverordnung sind wir verpflichtet gebrauchte Öle und Ölfilter kostenlos zurückzunehmen. Sie können das Altöl und die Ölfilter in der Menge kostenlos bei uns zurückgeben, welcher der bei uns gekauften Menge entspricht.
 
Rückgabeort ist Lager Delticom, Siemensstr. 17, 29643 Neuenkirchen.
 
Sie können die Öle dort von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr abgeben. Alternativ können Sie uns das gebrauchte Öl auch an die oben genannte Adresse zusenden. Hierbei anfallende Transportkosten sind von Ihnen zu tragen.
Bitte beachten Sie, dass für Altöl besondere Transportbedingungen gelten können.
 
Die Rückgabe von Altöl ist grundsätzlich auch an Tankstellen oder bei Wertstoffannahmestellen (z.B. Recyclinghof; evtl. gegen eine Gebühr) möglich. Ob Ihre örtliche Wertstoffannahmestelle Altöl annimmt, erfahren Sie in der Regel vor Ort oder bei der zuständigen Gemeindeauskunft.