29.03.2013
Ein-Kanal-ABS von Continental erhöht die Fahrsicherheit von allen Motorradtypen
ABS für Motorräder verhindert Blockieren des Vorderrades beim Bremsen und reduziert dadurch das Unfallrisiko des Fahrers
Frankfurt am Main. Motorradfahrer lieben das Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Doch das Fahrvergnügen birgt viele Risiken und Motorradfahrer sind besonders gefährdet. Ein blockierendes Vorderrad führt fast immer zum Sturz. Laut ADAC Unfallforschung hätte rund jeder fünfte Motorradunfall verhindert werden können, wenn die Zweiräder mit einem Antiblockiersystem (ABS) ausgestattet gewesen wären. Wie beim Auto ist es auch für Motorräder wichtig, dass bei einer Vollbremsung das Fahrzeug stabil bleibt. Zur Verbesserung der aktiven Fahrsicherheit von Motorrädern erweitert der internationale Automobilzulieferer Continental sein auf Basis bewährter PKW-ABS-Technologie entwickeltes Angebot an elektronischen Bremssystemen um ein Ein-Kanal-Motorrad-ABS für kleinere Motorräder und Roller. Es wurde speziell für kostensensitive Märkte wie Asien entwickelt, wobei die Fahrzeuge nur über eine hydraulische Bremse am Vorderrad verfügen müssen.
Die Serieneinführung des Ein-Kanal-ABS ist für Anfang 2014 vorgesehen. Das Motorrad-ABS mit einem Box-Volumen von deutlich unter 300 Kubikzentimetern ist mit rund 420 Gramm sehr leicht und an die unterschiedlichen Motorrad- und Motorrollermodelle einfach anzupassen. Durch die ABS-Regelung des Vorderrades wird auch bei einer Panikbremsung das Blockieren des Rades verhindert und der Sturz sicher vermieden. Ein Raddrehzahlsensor kontrolliert ständig, wie schnell sich das Vorderrad dreht und die Algorithmen in der Reglereinheit ermitteln daraus, ob dann beim Bremsen ein Blockieren droht. Ist das der Fall, reduziert das System den Bremsdruck und verhindert damit den Verlust der Fahrstabilität.
Dass sich durch ABS viele Unfälle vermeiden oder die Schwere des Aufpralls verringern lässt, zeigt auch der DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2010. Laut Report wären bei einer Ausstattung der Motorräder mit ABS sogar 25 bis 35 Prozent der ausgewerteten schweren Unfälle vermeidbar gewesen wären. „Der flächendeckende Einsatz von ABS bei Motorrädern und Motorrollern wäre ein entscheidender Beitrag, die Zahl der Schwerverletzten und Unfalltoten deutlich zu senken“, sagte Kienle. Selbst europaweit ist die Rate der mit ABS ausgestatteten Motorräder noch gering. Ein Zustand, den die Europäische Union (EU) ändern will: Für alle Motorräder über 125 Kubikzentimeter wird europaweit ABS verbindlich vorgeschrieben. Diese Regelung gilt ab dem Jahr 2016 für neu entwickelte Modellreihen und ab 2017 für alle neuen Motorräder.
Frankfurt am Main. Motorradfahrer lieben das Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Doch das Fahrvergnügen birgt viele Risiken und Motorradfahrer sind besonders gefährdet. Ein blockierendes Vorderrad führt fast immer zum Sturz. Laut ADAC Unfallforschung hätte rund jeder fünfte Motorradunfall verhindert werden können, wenn die Zweiräder mit einem Antiblockiersystem (ABS) ausgestattet gewesen wären. Wie beim Auto ist es auch für Motorräder wichtig, dass bei einer Vollbremsung das Fahrzeug stabil bleibt. Zur Verbesserung der aktiven Fahrsicherheit von Motorrädern erweitert der internationale Automobilzulieferer Continental sein auf Basis bewährter PKW-ABS-Technologie entwickeltes Angebot an elektronischen Bremssystemen um ein Ein-Kanal-Motorrad-ABS für kleinere Motorräder und Roller. Es wurde speziell für kostensensitive Märkte wie Asien entwickelt, wobei die Fahrzeuge nur über eine hydraulische Bremse am Vorderrad verfügen müssen.
Die Serieneinführung des Ein-Kanal-ABS ist für Anfang 2014 vorgesehen. Das Motorrad-ABS mit einem Box-Volumen von deutlich unter 300 Kubikzentimetern ist mit rund 420 Gramm sehr leicht und an die unterschiedlichen Motorrad- und Motorrollermodelle einfach anzupassen. Durch die ABS-Regelung des Vorderrades wird auch bei einer Panikbremsung das Blockieren des Rades verhindert und der Sturz sicher vermieden. Ein Raddrehzahlsensor kontrolliert ständig, wie schnell sich das Vorderrad dreht und die Algorithmen in der Reglereinheit ermitteln daraus, ob dann beim Bremsen ein Blockieren droht. Ist das der Fall, reduziert das System den Bremsdruck und verhindert damit den Verlust der Fahrstabilität.
Dass sich durch ABS viele Unfälle vermeiden oder die Schwere des Aufpralls verringern lässt, zeigt auch der DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2010. Laut Report wären bei einer Ausstattung der Motorräder mit ABS sogar 25 bis 35 Prozent der ausgewerteten schweren Unfälle vermeidbar gewesen wären. „Der flächendeckende Einsatz von ABS bei Motorrädern und Motorrollern wäre ein entscheidender Beitrag, die Zahl der Schwerverletzten und Unfalltoten deutlich zu senken“, sagte Kienle. Selbst europaweit ist die Rate der mit ABS ausgestatteten Motorräder noch gering. Ein Zustand, den die Europäische Union (EU) ändern will: Für alle Motorräder über 125 Kubikzentimeter wird europaweit ABS verbindlich vorgeschrieben. Diese Regelung gilt ab dem Jahr 2016 für neu entwickelte Modellreihen und ab 2017 für alle neuen Motorräder.