19.04.2013

    Henry Jacobi steigt auf Pirelli Reifen mit einer Top 10 Platzierung in die Europameisterschaft ein

    Mit den langsam steigenden Temperaturen zog auch mit gleich drei hochkarätigen Veranstaltungen das Rennprogramm beim KTM Sarholz Team an. Zur vierten Runde der FIM Motocross Weltmeisterschaft reiste das KTM Sarholz Team mit zwei Fahrern in den Norden Italiens. Auf der Strecke in Arco di Trento kam Dennis Ullrich zu seinem zweiten Einsatz in der MX2 Motocross Weltmeisterschaft 2013 und sein Teamkollege und Junioren Weltmeister von 2010, Henry Jacobi, machte sein Debüt für das KTM Sarholz Racing Team in der EMX 12 Europameisterschaft. Im Osten von Deutschland rollte Andreas Boller mit seiner Sarholz KTM 300 EXC bei der Auftaktveranstaltung der GCC Cross Country Serie an den Start.
    Für Henry Jacobi sollte dieser erste Wertungslauf der noch jungen Saison äußerst erfolgreich beginnen und nicht weniger erfolgreich enden. Bereits im Qualifikationsrennen seiner Gruppe machte Jacobi deutlich, dass es für ihn nur nach vorne gehen sollte. Mit dem dritten Rang sicherte er sich eine gute Ausgangsposition für die beiden Wertungsläufe der EMX 125 Kategorie. Mit gewohnt perfekt vorbereitetem Material platzierte sich Jacobi in beiden Wertungsläufen gleich von Beginn an im vorderen Feld. Gegen die sehr starke Konkurrenz im Feld der EMX 125 Klasse brauchte sich der Neuzugang bei KTM Sarholz keineswegs verstecken und so ging es für ihn nach etlichen Zweikämpfen und Positionswechseln auf den Positionen acht beziehungsweise sieben über die Ziellinie. Zwischenzeitlich konnte sich Jacobi auf den fantastischen vierten Rang vorfahren, ging dann aber leider drei Runden vor Rennende nach einem kleinen Fahrfehler kurz zu Boden und musste sich mit dem siebten Rang zufrieden geben. Ein Einstieg nach Maß – mit 27 Zählern liegt Jacobi nach dieser ersten Runde auf dem ausgezeichneten siebten Rang der Meisterschaft.
    Eine deutliche Leistungssteigerung zeigte Dennis Ullrich bei seinem zweiten Auftritt in der MX2 Motocross Weltmeisterschaft. Mit einem Start in den Top zehn zeigte er einmal mehr, dass sich seine Sarholz KTM 250 SX-F keineswegs vor den Werksmotorrädern verstecken muss. Lange Zeit auf aussichtsreicher Position liegend wurden die Rundenzeiten ab der Rennmitte das entscheidende Quäntchen langsamer und Ullrich musste einige Positionen einbüßen. Am Ende stand Rang 22 zu buche, was für Ullrich leider keine WM Punkte bedeutete.
    Der Start in den zweiten Wertungslauf gelang Ullrich weniger gut und nach einer Runde überquerte er als Schlusslicht die Zählschleife. Das er sich mit seinem Kampfgeist und seiner guten Fitness auch auf WM Niveau wieder nach vorne kämpfen kann, zeigte er bereits ab der zweiten Runde, in der er die ersten Positionen gut machte. Mit konstanten Rundenzeiten über die Renndistanz von 35 Minuten Plus zwei Runden gelang Ullrich die Fahrt auf den 22 Platz.
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