09.08.2011
Pirelli auf Titelkurs
Nach einer vierwöchigen Sommerpause ging es für die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) am vergangenen Wochenende wieder rund. Auf dem Terminkalender für die sechste von acht Veranstaltungen stand das in Thüringen gelegene Schleizer Dreieck. Reifenhersteller Pirelli war im Juli noch zu Testfahrten auf dem EuroSpeedway Lausitz unterwegs gewesen und präsentierte sich beim IDM-Rennen bestens vorbereitet.
„Die weichen Reifenmischungen funktionieren auf dem Schleizer Dreieck sehr gut“, analysierte Pirelli-Racing-Korrdinator Thomas Thierolf. „Wir müssen bei der langen Renndistanz allerdings die Haltbarkeit bei der Reifenwahl in Betracht ziehen.“ Die Pirelli-Mannschaft war in Anbetracht der durchwachsenen Wettervorhersagen auf alle Eventualitäten vorbereitet. „Auch bei den Regenreifen bieten wir verschiedene Mischungen an. Wenn es stark regnet, empfehlen wir den Fahrern die weichere Mischung, da der Asphalt bei Regen stark abkühlt.“
IDM Supersport: Daniel Sutter mit Glanzleistung
Kawasaki-Pilot Daniel Sutter eroberte sich in den beiden Trainingssitzungen der IDM Supersport erstmals in seiner Karriere die Pole-Position. „Die Auswahl der Reifen fiel mir schwer“, gab der Schweizer zu, „denn es haben viele Varianten gut funktioniert. Ich legte bei der Auswahl grossen Wert auf die Haltbarkeit, damit ich auch in den letzten Runden noch mitmischen kann, wenn es zur Sache geht.“ Mit Marc Moser und Roman Raschle waren auch die Startplätze 2 und 3 fest in der Hand der Pirelli-Piloten.
Einmal in Fahrt, war Sutter auch in den beiden Wertungsläufen nicht zu halten. Der Eidgenosse sah zwei Mal als Sieger die schwarz-weiss-karierte Flagge und krönte das erfolgreiche Wochenende mit der Führung in der Supersport-Gesamtwertung. „Im ersten Rennen war ich mir über die Performance des Rennreifens noch nicht ganz klar“, verriet Sutter, der sich für die härtete Variante des Pirelli Diablo Supercorsa entschieden hatte. „Doch er hat durchgehalten bis zum Schluss.“
Gratulation geht auch an die Pirelli-Piloten Marc Moser und Lukas Pesek, die jeder einmal auf das Podium klettern durften und sich wichtige Punkte für die Pirelli-Pirvatfahrer-Wertung sicherten.
IDM Superbike: 40 Meisterschaftspunkte für Cudlin
Nach dem Training der IDM Superbike sah es ganz nach einer möglichen Wiederholung des Doppelerfolgs aus dem Vorjahr von Pirelli-Pilot Dario Giuseppetti aus. Der Berliner sicherte sich die Pole-Position und zeigte sich für die Rennen zuversichtlich. Doch nach zwei Runden im ersten Rennen, das bei regennasser Strecke gestartet wurde, war für Giuseppetti das Wochenende und wahrscheinlich auch die Saison gelaufen. Bei einem Sturz brach er sich den linken Unterschenkel und das Sprunggelenk.
Die Bedingungen im ersten Rennen waren äußerst schwierig. Ein kräftiger Regen hatte die Piste unter Wasser gesetzt, aber ein kräftiger Wind hatte den Asphalt an manchen Stellen wieder auftrocknen lassen. BMW-Pilot Damian Cudlin setzte auf die neu entwickelten Pirelli-Regenreifen und fuhr in einem furiosen Rennen auf den zweiten Platz. „Schleiz ist meine Lieblingsstrecke“, verriet er nach der Siegerehrung. „Und mit den neuen Regenreifen ist den Jungs von Pirelli ein großer Wurf gelungen. Ich hatte eine weiche Mischung gewählt. Leider war die Strecke am Ende etwas zu trocken. Ich war überrascht, dass ich so gut zu recht gekommen bin. Immerhin bin ich erst am Freitag mein erstes Regentraining mit meiner BWM gefahren. Ich kam super klar.“
Im zweiten Rennen, dieses Mal bei trockenen Bedingungen, wiederholte Cudlin seinen Erfolg vom Vormittag und erkämpfte sich gegen Ex-Weltmeister Karl Muggeridge mit einem Vorsprung von 0,02 Sekunden erneut den zweiten Platz.
Sein Teamkollege Marc Wildisen sammelte mit Platz 14 und Platz 11 insgesamt 45 Punkte für die Pirelli-Privatfahrer-Wertung und verdrängt damit den Österreicher Stefan Schrammel von der bisherigen Führungsposition.
„Die weichen Reifenmischungen funktionieren auf dem Schleizer Dreieck sehr gut“, analysierte Pirelli-Racing-Korrdinator Thomas Thierolf. „Wir müssen bei der langen Renndistanz allerdings die Haltbarkeit bei der Reifenwahl in Betracht ziehen.“ Die Pirelli-Mannschaft war in Anbetracht der durchwachsenen Wettervorhersagen auf alle Eventualitäten vorbereitet. „Auch bei den Regenreifen bieten wir verschiedene Mischungen an. Wenn es stark regnet, empfehlen wir den Fahrern die weichere Mischung, da der Asphalt bei Regen stark abkühlt.“
IDM Supersport: Daniel Sutter mit Glanzleistung
Kawasaki-Pilot Daniel Sutter eroberte sich in den beiden Trainingssitzungen der IDM Supersport erstmals in seiner Karriere die Pole-Position. „Die Auswahl der Reifen fiel mir schwer“, gab der Schweizer zu, „denn es haben viele Varianten gut funktioniert. Ich legte bei der Auswahl grossen Wert auf die Haltbarkeit, damit ich auch in den letzten Runden noch mitmischen kann, wenn es zur Sache geht.“ Mit Marc Moser und Roman Raschle waren auch die Startplätze 2 und 3 fest in der Hand der Pirelli-Piloten.
Einmal in Fahrt, war Sutter auch in den beiden Wertungsläufen nicht zu halten. Der Eidgenosse sah zwei Mal als Sieger die schwarz-weiss-karierte Flagge und krönte das erfolgreiche Wochenende mit der Führung in der Supersport-Gesamtwertung. „Im ersten Rennen war ich mir über die Performance des Rennreifens noch nicht ganz klar“, verriet Sutter, der sich für die härtete Variante des Pirelli Diablo Supercorsa entschieden hatte. „Doch er hat durchgehalten bis zum Schluss.“
Gratulation geht auch an die Pirelli-Piloten Marc Moser und Lukas Pesek, die jeder einmal auf das Podium klettern durften und sich wichtige Punkte für die Pirelli-Pirvatfahrer-Wertung sicherten.
IDM Superbike: 40 Meisterschaftspunkte für Cudlin
Nach dem Training der IDM Superbike sah es ganz nach einer möglichen Wiederholung des Doppelerfolgs aus dem Vorjahr von Pirelli-Pilot Dario Giuseppetti aus. Der Berliner sicherte sich die Pole-Position und zeigte sich für die Rennen zuversichtlich. Doch nach zwei Runden im ersten Rennen, das bei regennasser Strecke gestartet wurde, war für Giuseppetti das Wochenende und wahrscheinlich auch die Saison gelaufen. Bei einem Sturz brach er sich den linken Unterschenkel und das Sprunggelenk.
Die Bedingungen im ersten Rennen waren äußerst schwierig. Ein kräftiger Regen hatte die Piste unter Wasser gesetzt, aber ein kräftiger Wind hatte den Asphalt an manchen Stellen wieder auftrocknen lassen. BMW-Pilot Damian Cudlin setzte auf die neu entwickelten Pirelli-Regenreifen und fuhr in einem furiosen Rennen auf den zweiten Platz. „Schleiz ist meine Lieblingsstrecke“, verriet er nach der Siegerehrung. „Und mit den neuen Regenreifen ist den Jungs von Pirelli ein großer Wurf gelungen. Ich hatte eine weiche Mischung gewählt. Leider war die Strecke am Ende etwas zu trocken. Ich war überrascht, dass ich so gut zu recht gekommen bin. Immerhin bin ich erst am Freitag mein erstes Regentraining mit meiner BWM gefahren. Ich kam super klar.“
Im zweiten Rennen, dieses Mal bei trockenen Bedingungen, wiederholte Cudlin seinen Erfolg vom Vormittag und erkämpfte sich gegen Ex-Weltmeister Karl Muggeridge mit einem Vorsprung von 0,02 Sekunden erneut den zweiten Platz.
Sein Teamkollege Marc Wildisen sammelte mit Platz 14 und Platz 11 insgesamt 45 Punkte für die Pirelli-Privatfahrer-Wertung und verdrängt damit den Österreicher Stefan Schrammel von der bisherigen Führungsposition.